autarke Energieversorgung im winterlichen Sommer


Einen schönen guten Morgen,
na,was kann man bei diesem „Sommerwetter“ besseres machen als in der warmen Stube sitzen und schönen Gedanken nachhängen, die man dann ins Laptop tippt? Auch heute ist es hell geworden, ohne dass die Ursache dafür zu sehen war. Auch heute keine Sonne aber dafür das beruhigende Geräusch der Regentropfen. Nur gut, dass wir an so einem tristen Tag, als Sonnenersatz, das Licht anmachen können.
Ja, das ist gleich die beruhigende Aussage vorweg, das Licht im ownhome brennt noch – trotz Wintereinbruch und Sonnenentzug. So kann ich doch tatsächlich, mitten im Sommer, schon mal testen, ob unsere Photovoltaik-Anlage auch für dunkle Tage ausreichend Leistung bringt. Wir haben zwar nur 12 Module auf dem Dach, die unter idealen Bedingungen maximal 2,9 kW Leistung bringen können, aber auch bei dem gruseligen Wetter wie gerade eben, kommen noch 180 Watt Leistung. Das ist natürlich nicht viel, aber wenn man nicht viel braucht, dann ist es trotzdem ausreichend. Während ich hier schreibe verbrauche ich für das Licht 12 Watt, für die Pumpe im Fischdeich 55 Watt, für die UV-Lampe, die das Wasser entkeimt 21 Watt und für die Lüftung ca. 2 Watt. Falls jetzt noch der Kühlschrank kühlen will, dann kommen nochmal 45 Watt dazu. Wenn ich dann gleichzeitig auch noch duschen möchte (natürlich warm , dann verbraucht die Wasserpumpe ca. 50 Watt. Alles zusammen also maximal 185 Watt. Ziemlich genau die Menge, die auch gerade erzeugt wird. Oh, fast hätte ich es vergessen, um hier am Laptop schreiben zu können braucht es natürlich auch Energie. Also nochmal ca. 60 Watt dazu. Dann bin ich mit meinem aktuellen Verbrauch schon 60 Watt über dem was uns gerade der Himmel an Energie schenkt. Gut, dass ich nicht gleichzeitig duschen und schreiben kann ) Aber auch das würde ne Zeitlang funktonieren, da wir unsere sechs Blei-Gel-Batterien im Fußboden untergebracht haben. Die haben, in den Zeiten als es noch Sonne gab, einen ordentlichen Energievorrat angelegt. Mit diesem Vorrat kann ich zehn Stunden lang 300 Watt verbrauchen oder 20 Stunden lang 150 Watt, ohne dass die Sonne etwas nachliefert. Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich die dunklen Sommertage, ohne Komfortverzicht, gut überstehen werde.
Noch kurz ein paar Worte zu unserem Licht, das in diesen Tagen, durch seinen angenehm warmweißen Ton, wirklich als Sonnenersatz dient. Da nutzen wir die super sparsamen und nachhaltigen LED der Firma Relumity: www.relumity.org
Sie kommen aus der Region und stellen ein tolles Produkt her das ich gerne weiter empfehle.
Und wie es möglich ist, dass ich hier beim Schreiben keine kalten Finger bekomme, obwohl es draußen ganz unsommerliche 13° C hat? Darbüer werde ich in den nächsten Tagen berichten.